Die Frage, ob sich Hamburg um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele bewerben sollte, wird in unserer Stadt intensiv diskutiert. Das ist richtig und wichtig, denn eine solche Bewerbung wäre weit mehr als die Entscheidung über ein sportliches Großereignis. Sie berührt zentrale Fragen der Stadtentwicklung und damit auch die Frage, wie wir Hamburg in den kommenden Jahren gestalten wollen.
Genau deshalb habe ich am 21. April 2026 zu einem Diskussionsabend in den Alster-Ruderverein Hanseat eingeladen. Gemeinsam mit Andy Grote, Senator für Inneres und Sport, und Katharina von Kodolitsch, Präsidentin des Hamburger Sportbundes, habe ich darüber gesprochen, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen, eine Bewerbung für Hamburg bedeuten könnte.
Nach einem Olympia-Quiz und einer ausführlichen Vorstellung des Hamburger Olympiakonzepts durch Andy Grote blieb viel Zeit für Austausch, Nachfragen und Diskussion.
Für mich bleibt klar: Olympische und Paralympische Spiele sind eine große Chance für Hamburg. Sie würden wichtige Investitionen in unsere Infrastruktur anstoßen oder beschleunigen, den Breitensport stärken, den öffentlichen Nahverkehr weiter voranbringen und dem barrierefreien Ausbau zusätzlichen Schub verleihen. Gleichzeitig würde eine Bewerbung gut zu Hamburg passen: zu einer internationalen, vielfältigen und weltoffenen Metropole, die zeigen kann, dass sie ein guter Gastgeber für ein solches Ereignis ist.
Vielen Dank an Andy Grote und Katharina von Kodolitsch sowie an alle, die den Abend mit ihren Fragen und Beiträgen bereichert haben.
In der Mitte v.l.n.r.: Andy Grote, Senator für Inneres und Sport; Katharina von Kodolitsch, Präsidentin des Hamburger Sportbundes; Lena Otto, MdHB sowie Veit Krasnicki, sportpolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Hamburg Nord



