Pressemitteilung der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft.
Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen den neuen Liveclub BETTY am Hamburger Berg mit 171.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 unterstützen (siehe Anlage). Damit sollen nachhaltige Technik und Schallschutzmaßnahmen finanziert werden. Das BETTY entsteht in den Räumen des bisherigen headCRASH und eröffnet im September mit neuem Namen. Erinnert wird damit an die Ehefrau des Hamburger Bankiers und Philanthropen Salomon Heine, nach dem die Straße vor der NS-Zeit benannt war. Über den rot-grünen Antrag stimmt die Hamburgische Bürgerschaft am 10. September 2025 ab.
Dazu Hansjörg Schmidt, Sprecher für Kreativwirtschaft der SPD-Fraktion Hamburg: „Der neue Liveclub BETTY bereichert Hamburgs Musikszene gleich doppelt: Im Erdgeschoss entsteht mit der Newcomer Stage eine professionelle Bühne für junge Künstler:innen aus der Region, die zweite Etage bietet Raum für etablierte Bands wie Madsen, Kettcar oder Olli Schulz. Solche Orte braucht eine lebendige Musikstadt wie Hamburg. Damit der Club technisch und akustisch von Beginn an gut aufgestellt ist, helfen wir bei der Finanzierung von Schallschutz, Ton- und Lichttechnik. Der Name BETTY greift die Geschichte des Hamburger Bergs auf und setzt ein klares Zeichen für Toleranz und ein respektvolles Miteinander – Werte, die unsere Stadt und auch unsere Clubszene prägen. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt mit über 170.000 Euro aus dem Sanierungsfonds unterstützen.“
Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Hamburg: „Der Hamburger Berg ist eine der bekanntesten Adressen für Nachtschwärmer*innen – und wird künftig auch wieder ein Hotspot für Live-Musik. Wo früher das headCRASH war, eröffnet bald das BETTY. Der neue Club vereint zwei Bühnen unter einem Dach und schafft so mehr Raum für Konzerte unterschiedlichster Genres. Hier bekommen Newcomer*innen eine Bühne, und auch bekannte Acts wie Madsen oder Kettcar werden weiterhin ihren Weg auf den Kiez finden. Das zeigt, was für eine hohe Qualität die neue Spielstätte haben wird. In Zeiten des wiedererstarkenden Antisemitismus ist die Namensgebung nach einer jüdischen Frau, die viel für St. Pauli getan hat, zudem ein starkes Signal. Voller Überzeugung und Vorfreude unterstützen wir deshalb diese Neueröffnung mit 171.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030.“
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