Der Bau der neuen U-Bahnlinie U5 nimmt Fahrt auf. Während in der City Nord bereits schwer gearbeitet wird, rückt nun der nächste Abschnitt näher: Ab dem kommenden Jahr starten die baulichen Vorbereitungen für die Verlängerung vom Borgweg bis zur Jarrestraße.
Für Winterhude bedeutet das: mehr Baustellen, weniger Parkplätze, Umleitungen, Baulärm und Einschränkungen im Alltag. Doch so belastend diese Zeit sein wird – sie führt zu einem Projekt, das unsere Mobilität langfristig spürbar verbessert.
Austausch vor Ort: Was wir gelernt haben
Wir haben im Wahlkreisbüro am Borgweg gemeinsam mit Anwohnenden, Gewerbetreibenden, Abgeordneten der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und SPD-Mitgliedern mit Frederik Ahlmann-Eltze, dem zuständigen Projektbeauftragten der Hamburger Hochbahn, gesprochen.
Dabei wurden viele Fragen beantwortet – von Bauabläufen bis zu konkreten Auswirkungen auf unseren Stadtteil.
Die wichtigsten Punkte aus dem Gespräch:
Bauzeit und Belastungen
Der Abschnitt Borgweg – Jarrestraße wird mehrere Jahre eine Baustelle bleiben.
Aufgrund der Untergrundverhältnisse ist teils eine offene Bauweise nötig – das bedeutet größere Baugruben.
Es wird temporäre Verkehrseinschränkungen geben, u. a. auf dem Borgweg und rund um den Mühlenkamp.
Fuß- und Radwege sollen möglichst durchgängig offen bleiben, jedoch teilweise verlegt oder verengt werden.
Anwohnerinnen und Anwohner werden frühzeitig informiert
Die Hochbahn plant regelmäßige Informationsveranstaltungen und eigene Infopunkte vor Ort.
Karten zu Bauphasen, Sperrungen und Umleitungen sollen rechtzeitig veröffentlicht werden.
Für Gewerbetreibende sind zusätzliche Formate geplant, um individuelle Herausforderungen zu besprechen.
Lärmschutz hat hohe Priorität
Wo möglich, werden lärmärmere Geräte eingesetzt.
Es sollen feste Ruhezeiten eingehalten werden.
Für besonders betroffene Bereiche sind zusätzliche Schutzmaßnahmen vorgesehen.
Warum sich die Investition lohnt
Mit der U5 erhält Winterhude eine direkte, schnelle Verbindung zu wichtigen Zielen wie dem UKE, der Universität, dem Hauptbahnhof und der Innenstadt.
Die neue Linie entlastet bestehende Strecken – vor allem die U3.
Sie schafft klimafreundliche Mobilität, reduziert Autoverkehr und verringert langfristig Lärm und Emissionen im Stadtteil.
Weitere Informationen zum U5-Gesamtprojekt: www.schneller-durch-hamburg.de/u5
